Kautschuk Gewinnung zur Herstellung von Atemschutzmasken

Atemschutz gehört für viele Berufsgruppen zum Alltag: Ärzte, Handwerker, Chemiker und zahlreiche andere Personengruppen kommen Tag für Tag mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Kontakt.

Diese reichen von Aersosolen wie Krankheitserregern oder Schleifstaub bis hin zu giftigen Gasen und Dämpfen. Um gesundheitliche Schäden durch diese Stoffe zu vermeiden, ist das Tragen von Atemschutzmasken unverzichtbar. Doch was können Personen tun, die unter einer Latex- bzw. Naturgummi-Allergie leiden? In diesem Beitrag erfahren Sie, was eine Naturgummi-Allergie ist, welche Symptome damit einhergehen und wie sich Allergiker schützen können.

Welche Berufsgruppen müssen Atemschutzmasken tragen?

Zahlreiche Mitarbeiter müssen während ihrer Arbeit eine Atemschutzmaske tragen. Die Anforderungen an die entsprechenden Produkte sind dabei sehr unterschiedlich. Im medizinischen Bereich müssen Atemschutzmasken Keime fernhalten, welche über die Luft übertragen werden können. In der Chemiebranche werden Atemschutzmasken beispielsweise zum Schutz vor Chemikalien eingesetzt, welche Verätzungen der Lunge und Atemwege zur Folge haben können.

In diesen und anderen Branchen ist das Tragen von Atemschutzmasken beispielsweise unverzichtbar:

  • Medizin- und Gesundheitswesen
  • Industrie und Chemiebetriebe
  • Feuerwehr und Rettungsdienste
  • Medizintechnik und Pharmaindustrie
  • Bau und Straßenbau

Latex und Latexallergie

Die gängigen, auf dem Markt erhältlichen Atemschutzmasken werden aus Naturgummi (Latex) oder chemischem Synthesekautschuk hergestellt. Latex wird aus dem Milchsaft des Kautschukbaums hergestellt, welcher ursprünglich aus Brasilien stammt, heute jedoch meist in den tropischen Regionen Südasiens angepflanzt wird. Gewonnen wir der Milchsaft durch das Anritzen der Kautschukbaumrinde. Durch verschiedene Verarbeitungsprozesse entsteht daraus Latex, das zur Herstellung von Atemschutzmasken genutzt werden kann. Diese Masken sind robust, langleblig und einfach zu reinigen.

Nicht für jeden Menschen sind Atemschutzmasken aus Latex geeignet. Laut Deutschem Allergie- und Asthmabund sind zwei Prozent der Gesamtbevölkerung von einer Latexallergie betroffen. Im medizinischen Bereich liegt der Anteil bei 10 bis 17 Prozent.

Liegt eine Latex-Allergie vor, erfolgt eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte, in Naturlatex enthaltene Stoffe. Dies kann sich z.B. durch die folgenden Symptome äußern:

  • Hautrötungen
  • Reizungen von Augen und Atemwegen
  • Quaddeln

Silikon Halbmaske Atemschutzmaske für Allergiker - Komfortable Silikonmaske als geeignete Alternative

Eine geeignete Atemschutz-Alternative für Menschen mit Naturgummi-Allergie sind Silikonmasken. Silikon ist ein nicht-allergenes Material, welches keine Überreaktion des Immunsystems auslöst. Zusätzlich ist es besonders hautfreundlich und bietet als Atemschutzmaske zahlreiche weitere Vorteile:

  • Hoher Tragekomfort
  • Lange Haltbarkeit  
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber Chemikalien
  • Hohe Temperaturresistenz    
  • Unkomplizierte Handhabung  
  • Einfache Reinigung

 

Wichtiger Hinweis:

Nicht geeignet sind Silikonmasken bei Lackierarbeiten, wie sie beispielsweise in der Automobilbranche durchgeführt werden. Gelangen zu lackierende Oberflächen mit Silikon-Rückständen in Kontakt, kann dies zu Lackierfehlern (sogenannten „Kraterbildungen“) führen.

Im Online Shop von BartelsRieger (https://bartels-rieger.de/produkte) können Sie hochwertige Silikon Atemschutzmasken für Allergiker kaufen. Sollten unsere Standardlösungen Ihre Ansprüche nicht ausreichend erfüllen, stehen wir Ihnen gerne mit flexiblen Sonderlösungen zur Verfügung und sorgen so für den sicheren Atemschutz Ihrer Mitarbeiter und Kunden.

WEITERFÜHRENDE LINKS 

DGUV-Regel: Benutzung von Schutzkleidung

Allergieinformationsdienst: Latexallergie

Bundesinstitut für Risikobewertung: Allergien