Training für Atemschutzgeräteträger

Feuerwehrleute absolvieren häufig spezielle Trainingsprogramme unter Atemschutz oder mit Übungsfiltern, um sich für anstrengende Einsätze fit zu halten. Inzwischen macht das auch bei Sportlern Schule, die Höhentraining simulieren möchten. Warum ist das so?

Atemschutzgeräteträger sind bei ihren Einsätzen sehr hohen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Das liegt nicht nur am hohen Gewicht der Ausrüstung. Ein wichtiger Faktor ist das Atmen unter Atemschutz, das mit einem besonders erhöhten Atemwiderstand verbunden ist. Das Luftholen fällt schwerer und der Körper erhält weniger Sauerstoff. Gerade in Belastungssituationen kann dies den Organismus schnell überfordern.

Deshalb bieten immer mehr Feuerwehren, Werksfeuerwehren und Rettungsdienste spezielle Fitnessprogramme an, um die Kondition ihrer Atemschutzgeräteträger zu verbessern. Oft werden dabei auch sehr kreative Wege gegangen. Die Ideen reichen von Fußball unter vollem Atemschutz bis hin zu Minigolf. Das Ziel dahinter ist, den Körper an den erhöhten Atemwiderstand zu gewöhnen und so z.B. Ohnmacht oder frühzeitige Erschöpfung im Einsatz zu verhindern.

Atemmasken für Sportler

Inzwischen trainieren auch viele Profisportler wie Schwimmer, Radfahrer oder Marathonläufer mit Atemschutz- oder Trainingsmasken. Ziel ist es dabei, Trainingseinheiten in großer Höhe zu simulieren. Denn sogenanntes Höhentraining ist besonders effektiv: Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab und eine höhenbedingte Sauerstoffunterversorgung setzt ein. Um dies auszugleichen bildet der Körper mehr rote Blutkörperchen und es kommt es zu schnellerer Atmung. Mit dieser versucht der Körper über einen veränderten Atemrhythmus die Sauerstoffunterversorgung auszugleichen.  Die langfristige Folge: Eine Steigerung des Atemminutenvolumens, eine Senkung des maximalen Herzminutenvolumens und eine Steigerung des Hämatokritwerts und somit eben auch die Steigerung der Ausdauerleistung.

Atemschutzmasken haben einen ähnlichen Effekt, da deren Filter das Ein- und Ausatmen erschweren. Der Körper reagiert auch auf diese Belastung und stellt sich auf die neuen Bedingungen ein. Praktisch ist, dass der Trainingseffekt laut vielen Studien am größten ist, wenn kurze und intensive Ausdauereinheiten absolviert werden. Viele Sportler können durch wiederholte Trainingseinheiten mit künstlich erhöhtem Atemwiderstand einen Teil Ihres Höhentrainings ersetzen oder dieses sogar ganz aus dem Trainingsplan streichen.

Übungsfilter von BartelsRieger

Übungsfilter von BartelsRieger

BartelsRieger hat einen Übungsfilter entwickelt, der den Einatemwiderstand simuliert und seit Jahren erfolgreich für das Training von Feuerwehrleuten genutzt wird. Der große Vorteil gegenüber einem normalen Filter ist, dass sich Übungsfilter einfach reinigen und desinfizieren lassen. Somit können sie beliebig oft wiederverwendet werden. Mit Rundegewinde- oder M45x3 Überdruck-Anschluss passen die Übungsfilter zudem auf jede entsprechend genormte Maske.

In unserem Online-Shop finden Sie den Übungsfilter Rd 40 und den Übungsfilter M45x3 . Passend dazu gibt es für sie in unserem Shop Atemschutzanschlüsse für beide Feuerwehrübungsfilter. Bestellen Sie jetzt: Atemschutzanschlüsse von BartelsRieger .