Bartelsrieger Geschichte

Die BartelsRieger Atemschutztechnik GmbH blickt nunmehr auf eine über 155-jährige Unternehmensgeschichte zurück und gehört heute zu den führenden Herstellern und Anbietern von filtrierendem und isolierendem Atemschutz. Das Unternehmen erlebte die teilweise dramatischen Entwicklungen und Umwälzungen in Deutschland mit. Es gab Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs, Währungsreformen und zwei verheerende Weltkriege. Doch wie hat ein mittelständisches Familienunternehmen diese Zeit so erfolgreich überstanden?

Die Gründung: Atemschutzmasken von Anfang an

Die Erfolgsgeschichte von BartelsRieger begann im Jahre 1861. Der Kaufmann Dietrich Friederich Gerke gründete eine Gummiwarenfabrik in der damals führenden Industriemetropole Barmen. Neben Bekleidung und Hartgummi-Waren befanden sich auch sogenannte Respiratoren (Beatmungsmasken) im Produktsortiment des Unternehmens.

Die erste AugenspülflascheAtemschutz Werbung in den 1960er Jahren

Im Jahr 1912 wurde die Firma von Carl Bartels und Fritz Rieger gekauft. Sie sind die heutigen Namensgeber des Unternehmens. Mit dem Umzug des Firmensitzes nach Köln, wurde in den 1920er Jahren das Produktportfolio hinsichtlich Atemschutzmasken, Atemschutzfiltern und Schlauchgeräten erweitert. Neben den Schutzmarken Barmenia und Hermetos wurde 1919 die Marke Barikos angemeldet. Im Jahr 1956 wurde die Augenspülflasche als Erste-Hilfe-Produkte unter der Marke Barikos entwickelt. Die Augenspülflasche von Barikos gilt als eine der ersten auf dem deutschen Markt. Durch die enorme Produktvielfalt und vor allem durch Weiterentwicklungen im Bereich des Atemschutzes, wie zum Beispiel die Staubschutzmaske, konnte in den folgenden Jahren wirtschaftlich wachsen.

BartelsRieger heute: Experten für isolierenden und filtrierenden Atemschutz

Im Jahr 1987 übernahm Georg Adenauer die Geschäftsführung von BartelsRieger und führte die Traditionsfirma als zeitgemäßes Familienunternehmen weiter. Miteinem Umzug in einen funktionalen Neubau im Gewerbegebiet Köln Ossendorf wurde die medizintechnische Abteilung geschlossen und der Fokus auf die Atemschutztechnik und persönliche Schutzausrüstung gesetzt.

Heute ist BartelsRieger der Branchenführer bei Schlauchgeräten. Als Komplettanbieter beliefert das Unternehmen seine Partner mit Geräten des leichten und schweren Atemschutzes sowie mit Großgeräten der mobilen und stationären Atemluftversorgung. Im Bereich Druckluft-Schlauchgeräte gilt BartelsRieger als Marktführer mit innovativsten Lösungen. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde im Jahr 2000 eine eigene Serviceabteilung für die Wartung und Reparatur von servicepflichtigen Produkten aufgebaut. Durch seine Dienstleistungsmentalität und großes Innovationsvermögen gelingt es dem Unternehmen, kundenspezifische Lösungen anzubieten.

2006 erhielt BartelsRieger den Förderpreis der damaligen BBG und StBG im Bereich „Arbeit, Sicherheit & Gesundheit“ für den Mobilen Atemschutzcontainer ASC 3500. Einen weiteren Förderpreis gab es 2008, dieses Mal für das Produkt Tragbare Atemluftversorgung TAV, welches dem Arbeiten mit Fahrzeugen in toxischer Atmosphäre dient.

Im Jahr 2016 wurde die BARILINE-Familie erweitert: BARILINE HH und BARILINE PW kamen hinzu. 2017 konnte ein neues Patent für den pneumatische Evakuierungsalarm angemeldet werden. Dieser ermöglicht es der überwachenden Person, ein akustisches Alarmsignal am Atemschutzgeräteträger auszulösen, um diesen ohne weitere Alarmkette aus dem Gefahrenbereich zurückzurufen.

Atemschutz braucht Erfahrung

Als langjährigen Garanten für den stetigen Erfolg im Atemschutz sieht BartelsRieger vor allem die zukunftsorientierte Sicht auf Qualität. Alle Unternehmensbereiche sind nach der DIN EN ISO 9001: 2008 erfolgreich auditiert. Zudem wird die Konformität der Produkte entsprechend Artikel 11 B der EG- Richtlinie 89/686/EWG überwacht. Im Rahmen des Qualitätsmanagements geht es auch um die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter von BartelsRieger. Die Qualifikation und das ausgeprägte Engagement der Facharbeiter ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil.

 

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